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Vorbereitungsstress – Jogging

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Zeit: 20:44 Uhr – 40 Minuten
Strecke: 8,14 km – Petriförder, Nordbrücken, Alte Elbe, Runde um den Adolf-Mittag-See, Sternbrücke, Elbuferpromenade, Fürstenwall
Tempo: schnupperschnell – Puls 149

Auf meiner Rundstrecke heut erlebte ich wohl einen neuen Trend – Nachtstadtführungen. Erst eine Riesengruppe geführt von 2 Matrosen durch den Wissenschaftshafen und dann am Fürstenwall ein Grüppchen mit mittelalterlichem Stadtführer. Demnächst mit Taschenlampe.

Die Woche verbrachte ich hauptsächlich mit Urlaubsvorbereitungen. Mein Rad mußte gescheckt werden, rumgeärgert mit ner Hängerkupplung, naja eben mal alle Schräubchen nachgezogen. Dann die Überlegungen, was man einpackt, bei zwei kleinen Packtaschen nicht grad einfach. Naja, werd wieder mal die Hälfte vergessen, Nacktradeln soll ja Trend werden. Sonntag starten wir also mit dem Zug nach Cuxhaven und dann gehts mit dem Rad die Elbe lang zurück nach Magdeburg.

Dann gehts ja auch langsam an den Wahlkampf der Piraten für die Bundestagswahl. Für die nächste Woche hab ich mich durch ein Spende freigekauft, muss ich also kein schlechtes Gewissen haben.

Und dann hatte ich da noch ne entlaufene Kuh einzufangen….


Waage: 69,3

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Radlerwochenende Dresden-Bad Schandau

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Letztes Wochenende war es endlich wieder soweit.  Zwei stramme Radler, der Jürgen und ich, eroberten den Elberadweg im Süden, von Dresden über Königstein, Bad Schandau bis Schöna. Die Strecke ist gut für ein Wochenende geeignet, samt Zuganreise von Magdeburg (7:06Uhr) über Berlin nach Dresden und tagsdrauf zurück. Wir hatten so knappe 82 km mehr auf dem Tacho.

Es ist einfach ein herrliches Erlebnis, in das Elbtal hineinzufahren. Die felsigen Berge werden höher und alles grünt. Die Bastei, die Festung Königstein, alles einfach herrlich anzusehen. Die Sonne war uns auch hold und verzog sich eigentlich nie. Die gesunde Gesichtsfarbe verrät es. Der Radweg führt, wie auch schon von Magdeburg nach Dresden erlebt, immer an der Elbe entlang, selten direkt an einer Straße und ich hatte das Gefühl, dass es meist bergab ging. Auch wenn es wohl nicht so war, wir fuhren ja immer weiter ins Gebirge, aber das Gefühl eben. Zwischendurch gabs auch mal ein paar Steigungen, aber wo es rauf geht, gehts auch irgendwann wieder runter.

Unterwegs machten wir Abstecher in die Ortschaften. Schloß Pillnitz, als Alterssitz genehmigt und gekauft, Pirna scheint ein gemütliches Städtchen und in Königstein übernachteten wir. Sonntag gings dann weiter Richtung Tschechien. Zwischendurch immer mal gemütlich rumgelümmelt und mit den Fähren die Seiten gewechselt. In Schöna gings dann auch rüber nach Tschechien, Ort Hrensko. Furchtbar diese Grenzpilger, die billig irgendwelchen Billigkram kaufen wollen. Durch diese Schrapelstände, die sich logischerweise dann dort ansammeln, wurde das wohl eigentlich nette Örtchen recht verschandelt. Und es gab nur den selben Quark wie beim Fitschi auf dem Fischmarkt, wahrscheinlich noch nen Euro billiger, aber naja.  Es sollte aber ja zum Prebitschtor gehen, das größte natürliche Felsentor auf unserem Kontinent. Das hieß dann also, gute 4 km ins Landesinnere radeln. Als wir mit den Räder nicht weiter auf der ansteigenden Straße konnten, es ging dann steil bergauf auf felsigem Waldweg, verweigerte ich mich. Zum einem wollten wir die Räder samt Gepäck nicht unbeaufsichtigt unten lassen und die rechte Lust auf dieses Tor hatte ich auch nicht, ich ahnte was mich dort erwarten würde. So hab ich mich dann im Wald gemütlich hingepackt, über die Räder gewacht und der Jürgen durfte die 2 km hinauf allein watscheln. Naja, und dann war da halt ein Tor aus Felsen, natürlich geformt.

Dann wars auch schon soweit, die Rückreise anzutreten. Also zurück mit der Fähre nach Schöna. Wir hatten noch genügend Zeit bis nach Krippen, kurz vor Bad Schandau zu radeln. Dort gabs noch ein leckeren Eisbecher, Eisschokolade und Kuchen für uns. In Krippen sprangen wir in die S-Bahn, die zwischen Schöna und Dresden alle halbe Stunde fährt ( ein Hinweis: die fährt zwar alle halbe Stunde, man fährt aber gut eine Stunde! Falsche Denke hätte uns beinahe unseren Zug nach Haus gekostet. )

Abends um 11 war ich dann wieder in Magdeburg. Ich bin zwar heut noch fix und fertig, aber sowas von glücklich und entspannt. Woran das lag?!

Erstaunlich fand ich, wieviel Verkehr dort unten so auf der Elbe ist, nicht die großen Frachtschiffe, nein, viele Schlauchboote, Kanus, Segler und Gebilde wie ein Floß. Und nebenher noch die Ausflugsdampfer und Fähren, unglaublich.

Mein Tipp: Machen!

der sVen

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Blühende Landschaften sind doof – Jogging

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Zeit: 15:59 Uhr – 46 Minuten
Strecke: 8,93km – über Hafen in den Herrenkrug und zurück
Tempo: schnell – Puls 163

Endlich hat die Stadt Magdeburg es geschafft, die Fußgängerbrücke im Handelshafen zu sanieren. Sie war über ein Jahr gesperrt und man hatte einen unmöglichen Umweg über altgepflasterte Straßenzüge und es war eben doppelt so weit. Als Teil des Elberadweges war das auch kein Aushängeschild. Jetzt ist die kleine Hubbrücke wieder benutzbar und das an dieser Brücke aufgebaute Museumsschiff nimmt auch so langsam Züge an. Nichtsdestotrotz, der Lauf im Herrenkrug war eine Qual. Ich bin ja zum Glück kein Allergiker, ein solcher hätte den Lauf nicht überlebt. Ich fühlte mich am Ende der Strecke wie eingesponnen in einen Kokon. Man sollte eben nicht durch einen blühenden Pappelwald bei starkem Wind laufen. Die anderen umherfliegenden Blüten patschten einem auch nur so ins Gesicht, auch nicht grad nett. Aber naja, wer schön sein will, muß leiden.

Jetzt gehts ans Tasche packen, das Radel muß nochmal gecheckt werden, morgen früh gehts los auf kleine Radtour, erst mit dem Zug nach Dresden. Von dort dann Richtung Bad Schandau… wird bestimmt wieder lustig und das Wetter…. wenn Engel reisen. Oder?


Waage: 69,1

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Weltuntergang – Jogging

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Zeit: 11:14 Uhr – 50 Minuten
Strecke: 9,04km – Herrenkrugrunde
Tempo: schlaff – Puls 162

Heute dann mal wieder eine normale Sonntagsrunde in den Herrenkrug. Dummerweise war der Petriförder wieder voll mit Leuten, irgend so ein Hanse- und Hafenfest – wobei Magdeburg weder Hanse, noch ein Hafen in der Nähe war. Und hinten bei der Eisenbahnausstellung präsentierten sich auch wieder volksfestmäßig irgendwelche Vereine. Ich mußte da natürlich überall durch, Ellenbogen raus und los.

Nachmittags dann noch eine Runde Radfahren nach Barleben, Schwesterlein besuchen. Auf der Rückfahrt ging dann kurzfristig die Welt unter … Donner, Blitz und Regen … ich natürlich mittendrin, begossen wie ein Pudel zu Haus angekommen. Abends ging es ja nochmal so richtig los mit Gewittern, zum Glück konnte ich diese dann trocken vom Fenster aus beobachten. Aber normal war das nicht da draußen.

Und der gestrige Grand Prix - Eurovision SongContest – ging ja wohl gar nicht. Deutschland mal wieder fast ganz hinten und das fast alle Länder für Norwegen mit Höchstpunkten stimmten, da ging doch was nicht mit rechten Dingen zu. Ich hätt wieder Russland gewählt. Aber unsre Maibowle und das Spargelessen waren lecker.


Waage: 69,2

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Umtriebige Ostern – Jogging

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Zeit: 19:28 Uhr – eine Stunde
Strecke: 10,41 km – Elbuferpromenade, Sternbrücke, große Stadtparkrunde, Alte Elbe über Nordbrücken, Petriförder zurück
Tempo: naja, Puls 149

Am Osterwochenende war dann also meine große Entmottungsaktion für dieses Jahr angesagt. Am Samstag die Inliner vorgeholt, gereinigt und die Rollen von links nach rechts und von aussen nach innen gewechselt, wegen der Abnutzung. Müssen aber wohl dann doch mal neue werden, spätestens zur Flämingrunde im Juni. Nach der Putzorgie auch gleich ein paar Runden an der Elbe gedreht.

Und Sonntag ähnliche Aktion mit dem Fahrrad: geputzt, geölt, geschraubt.

Auf der Trogbrücke
Auf der Trogbrücke

Die Testfahrt ging dann raus zur Trogbrücke des Wasserstraßenkreuzes nach Hohenwarthe, der Rückweg über den Barleber See, wo ich pausierte, mich in der Sonne aalte und knietief anbadete…brrrrh 8~ so kalt.

Barleber See zu Ostern
Barleber See zu Ostern

Und weil ich noch nicht genug hatte, abends dann noch eine Runde Joggen. Die Kraft hat dann allergings nur noch für eine Stunde gereicht. Um meinem Ziel bei 100 Läufen jetzt gerecht zu werden – 777km, muss der Nächste wieder etwas länger werden.

Na, wird schon.


Waage: 69,8

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Radeln macht frei – oder so

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So, da bin ich wieder in Magdeburg eingeradelt. Nach guten 475 km in 7 Tagen auf dem Rad den Elberadweg hinunter und den Oder-Neisse-Radweg hinauf, musste ich die Eindrücke für mich erst einmal verarbeiten. Ich bin jetzt noch in Gedanken auf dem Rad unterwegs, so viel Spaß und Laune hatte ich lang nicht mehr, wenn überhaupt. Danke Jürgen. Hab den Kopf mal frei bekommen, naja und neue Ziele stehen an ;) .

Hier kurz mal unsere Stationen: Abfahrt am Sonntag, 17.8. mittags in Magdeburg in Richtung Dresden. Kreuzhorst, Pretziener Wehr, erste Übernachtung in Walternienburg, in der Pension “Volkshaus” mit Rausschmiß am nächsten Morgen um neun… und dort durfte ich mir auch noch live eine Hühnerfarm  von außen ansehen – Käfighaltung, na toll, grad mein Thema, kein Huhn zu sehen…rrrhhh. Montag: Fahrt nach Wittenberg mit Übernachtung im Hotel  “Brauhaus”.  Am Dienstag Tour nach Torgau, Übernachtung im Goldenen Anker, der Hotelchef macht persönlich für die Radler um 18 Uhr ne Stadtführung, mitmachen. Mittwoch gings durch Riesa, hier lieber keine Nacht verbringen,dachten wir…. also ein paar Kilometer weiter und ein Zimmer im Elbcafe in Merschwitz gefunden. War fast romantisch dort :) Donnerstag ging die Reise dann ins  idyllische Elbtal bei Meißen, Stadtrundgang in Meißen und weiter nach Dresden, dort stiegen wir im Hostel Mondpalast ab – naja wer es spartanisch mag, aber ausreichend. Dresden ein wenig erkundet und  beschlossen, am nächsten Tag per Bahn rüber nach Görlitz zu fahren und dann die Neisse entlang zu radeln. Gesagt, getan. Görlitz angesehen und dann ab in Richtung Bad Muskau. Die Zimmersuche an der Neisse entpuppte sich dann als etwas schwieriger. An der Elbe war es kein Problem, einfach vorort nachzufragen. Hier bekamen wir also erst mal 5 Körbe und kamen dann aber noch bei einem älteren Ehepaar in einem Privatquartier unter. Also die Vermarkter des Oder-Neisse-Radweges sollten sich da mal noch ein paar Tipps von der Elbe holen. Na, und am Samstag ging es noch in Richtung Guben… eine furchtbare Stadt, wahrscheinlich sind dort alle Menschen mittlerweile plastiniert, Herr Gunther von Haagen hat dort ja seine Werkstatt – Körperwelten ein Begriff? Es waren zumindestens kaum Leute zu sehen, nachmittags bei schönstem Sonnenschein. Ab Guben traten wir dann unsere Heimreise per Bahn an.

Ich war begeistert vom Ausbau der Radwege. Selten fuhr man an einer Straße und auch dort meist auf einem extra Radweg. Die Strecken waren meist asphaltiert und gingen quer durch Wald und Flur, mal auf dem Deich mal daneben. Mehrmals gings mit der Fähre über die Elbe. Die Leute waren freundlich, man grüßte und winkte. Und mit dem Wetter hatten wir auch verdammt Glück. Mal ne halbe Stunde Regen, ansonsten leichte Bewölkung, bekam heut schon neidische Blicke auf meine gesunde Bräune. Allerdings blies hin und wieder ein kräftiger Wind und wie es sich gehört beim Radfahren – von vorn. Abends fielen wir glücklich und geschafft ins Bett. Wie gesagt, an der Elbe war es kein Problem vorort ein Zimmer zu bekommen, ohne groß vorher zu planen und zu buchen.

Ich fands super und freu mich auf die nächste Tour. Schließlich gehts von Magdeburg auch zur Nordsee. Und den Zipfel an der Elbe von Dresden nach Schmilka plane ich mal für ein Wochenende, 60 km sind da gut zu schaffen. Wir sind ja so im Schnitt 70 km am Tag gefahren.

So, ich geh dann mal jetzt noch ein paar Minuten träumen.
der sVen

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