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Eindrücke vom Ostseeausflug

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Ich habe mir die letzten Tage einmal ein kleine Auszeit gegönnt. Wollte einfach mal ausspannen. Dazu gebucht ein nettes Zimmer im Hotel Binz-Therme in Binz -logisch- auf der Insel Rügen, inklusive umfangreicher Wellnessbehandlung. Nicht ganz billig, aber für ein Verwöhnwochenende sehr zu empfehlen. Meine Beschäftigungen waren vor allen Dingen Schwimmen im Thermalbad, ausgiebiges Saunieren, Kreideschlammpackung, Massage, genussvolles Essen am Frühstücks- und Abendbüfet. Und ich bin ziemlich viel am Strand spaziert. Es hätte meinetwegen noch ein paar Grad kühler sein können und so ein schöner verschneiter Strand wäre auch nicht schlecht gewesen, aber naja, man kann ja nicht alles haben.

Ein Spaziergang führte mich auch nach Prora. Sehr beeindruckt war ich von den Bauten des KdF Seebades der Zwanzigtausend (“Kraft durch Freude”). Dieser Komplex wurde 1939 von den Nazis errichtet und sollte damals 20.000 Arbeitern einen schönen Urlaub bringen. Unglaublich wie monströs die noch stehenden 5 Bettenhäuser wirken. Jedes ist knapp 500m lang. Es gab von diesen einmal 8. Der gesamte Komplex war 6km lang. Die Bettenhäuser wurden 1939/40 gebaut und waren im Rohbau fertig. Mit Beginn des Krieges wurde dann aber der Ausbau fallen gelassen. Die riesige Festhalle für 20.000 Leute und das ganze Nebengelass wurde nie begonnen. Die Pläne dazu aber zeigen den Größenwahn. Nach dem Krieg waren die Russen drin und demontierten einiges. Und zu DDR-Zeiten nutzte die NVA das ganze. Heutzutage wird nur ein kleiner Teil der Gebäude genutzt. Zum einen sind Künstlerwerkstätten drin und ein Komplex bietet Raum für Museen und Ausstellungen. Schön gemacht eine NVA-Ausstellung, wo ein ganze Kompanie über 2 Etagen gezeigt wird. Besonders “schick” auch, das Wiener Kaffeehaus – Schwerz – also da ist nix Wiener noch Kaffeehaus, aber nach 5 Etagen Museum nimmt man das gelassen und da schmeckt der Glühwein samt Apfelstrudel aus der Mikrowelle.

Schade ist zwar, das der Großteil der Gebäude verfällt, aber was will man damit auch machen. An einem Haus waren zwar Bauschilder, von wegen Ausbau für Eigentumswohnungen und ein Hotel… aber das war auch nur ein kleiner Teil.

der sVen

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Strandspaziergang auf Rügen

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Nicht das schönste Wetter, aber dennoch herrlich. Nach Schwimmen und Sauna gestern, Beauty heut früh, jetzt die kühle Meeresbrise geniessen und nachher wieder in die warme Therme im Hotel Binz-Therme. Jedem mal zu empfehlen, der den Kopf frei kriegen will.

der sVen

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Gelungene Werbung – mich hats animiert

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Da lag doch der letzten Mens health eine DVD der Firma Vaude – The spirit of mountain sports – bei. Gratulation an die Macher, gut gemacht. Vaude ist ein Ausstatter für Bergsportler. Es sind 6 Kurzfilme auf der DVD. Es geht logischerweise um Produkte der Firma, aber in den Filmen nur am Rande. Im Vordergrund steht der Bergsport – Bergsteigen, Skifahren, Klettern … Als ich mir das heut so angesehen hab, da entstand in mir so eine Sehnsucht, wo ich mir sagte, da musste mal was ausprobieren. Vielleicht erst einmal ab in die Berge zum Wandern. Aber fasziniert war ich von den Kletterern. So frei hängend in den Felswänden….mmmhhh …. hat was. Ich häng mich dann jetzt erst mal hier an die Lampe….

Schönen Sonntag

der sVen

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Radeln macht frei – oder so

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So, da bin ich wieder in Magdeburg eingeradelt. Nach guten 475 km in 7 Tagen auf dem Rad den Elberadweg hinunter und den Oder-Neisse-Radweg hinauf, musste ich die Eindrücke für mich erst einmal verarbeiten. Ich bin jetzt noch in Gedanken auf dem Rad unterwegs, so viel Spaß und Laune hatte ich lang nicht mehr, wenn überhaupt. Danke Jürgen. Hab den Kopf mal frei bekommen, naja und neue Ziele stehen an ;) .

Hier kurz mal unsere Stationen: Abfahrt am Sonntag, 17.8. mittags in Magdeburg in Richtung Dresden. Kreuzhorst, Pretziener Wehr, erste Übernachtung in Walternienburg, in der Pension “Volkshaus” mit Rausschmiß am nächsten Morgen um neun… und dort durfte ich mir auch noch live eine Hühnerfarm  von außen ansehen – Käfighaltung, na toll, grad mein Thema, kein Huhn zu sehen…rrrhhh. Montag: Fahrt nach Wittenberg mit Übernachtung im Hotel  “Brauhaus”.  Am Dienstag Tour nach Torgau, Übernachtung im Goldenen Anker, der Hotelchef macht persönlich für die Radler um 18 Uhr ne Stadtführung, mitmachen. Mittwoch gings durch Riesa, hier lieber keine Nacht verbringen,dachten wir…. also ein paar Kilometer weiter und ein Zimmer im Elbcafe in Merschwitz gefunden. War fast romantisch dort :) Donnerstag ging die Reise dann ins  idyllische Elbtal bei Meißen, Stadtrundgang in Meißen und weiter nach Dresden, dort stiegen wir im Hostel Mondpalast ab – naja wer es spartanisch mag, aber ausreichend. Dresden ein wenig erkundet und  beschlossen, am nächsten Tag per Bahn rüber nach Görlitz zu fahren und dann die Neisse entlang zu radeln. Gesagt, getan. Görlitz angesehen und dann ab in Richtung Bad Muskau. Die Zimmersuche an der Neisse entpuppte sich dann als etwas schwieriger. An der Elbe war es kein Problem, einfach vorort nachzufragen. Hier bekamen wir also erst mal 5 Körbe und kamen dann aber noch bei einem älteren Ehepaar in einem Privatquartier unter. Also die Vermarkter des Oder-Neisse-Radweges sollten sich da mal noch ein paar Tipps von der Elbe holen. Na, und am Samstag ging es noch in Richtung Guben… eine furchtbare Stadt, wahrscheinlich sind dort alle Menschen mittlerweile plastiniert, Herr Gunther von Haagen hat dort ja seine Werkstatt – Körperwelten ein Begriff? Es waren zumindestens kaum Leute zu sehen, nachmittags bei schönstem Sonnenschein. Ab Guben traten wir dann unsere Heimreise per Bahn an.

Ich war begeistert vom Ausbau der Radwege. Selten fuhr man an einer Straße und auch dort meist auf einem extra Radweg. Die Strecken waren meist asphaltiert und gingen quer durch Wald und Flur, mal auf dem Deich mal daneben. Mehrmals gings mit der Fähre über die Elbe. Die Leute waren freundlich, man grüßte und winkte. Und mit dem Wetter hatten wir auch verdammt Glück. Mal ne halbe Stunde Regen, ansonsten leichte Bewölkung, bekam heut schon neidische Blicke auf meine gesunde Bräune. Allerdings blies hin und wieder ein kräftiger Wind und wie es sich gehört beim Radfahren – von vorn. Abends fielen wir glücklich und geschafft ins Bett. Wie gesagt, an der Elbe war es kein Problem vorort ein Zimmer zu bekommen, ohne groß vorher zu planen und zu buchen.

Ich fands super und freu mich auf die nächste Tour. Schließlich gehts von Magdeburg auch zur Nordsee. Und den Zipfel an der Elbe von Dresden nach Schmilka plane ich mal für ein Wochenende, 60 km sind da gut zu schaffen. Wir sind ja so im Schnitt 70 km am Tag gefahren.

So, ich geh dann mal jetzt noch ein paar Minuten träumen.
der sVen

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Ausflug zum Hörspielsommer in Leipzig

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Da sitz ich nun wieder im Zug nach Magdeburg. Hatte mich nachmittags nach Leipzig aufgemacht, um mir den Hörspielsommer anzusehen oder besser anzuhören.

Also ein Sachsen-Anhalt-Ticket Single für 19€ geholt und ab in den Zug. Ich wußte gar nicht, dass es solch Ticket gibt, das Normale kost ja 27€ und gilt für 5 Personen einen ganzen Tag lang, dieses eben nur für eine Person. Naja. In Leipzig angekommen, musste ich noch quer durchs Zentrum. Da hab ich gleich noch ein wenig von den Straßentheatertagen geniessen dürfen, die im Zentrum eben auf der Straße standfanden, logisch. Leipzig hat schon ein Flair.

Dann irgendwann im Richard-Wagner-Hain angekommen, zum Glück hat mein Handy jetzt Navigation, war schon drauf und dran mich zu verlaufen. Im Park lagen dann so 100 Leute auf der Wiese und lauschten dem Hörspiel ‘Das Kalte Herz’, Kinder rannten rum, Massagen wurden angeboten und die meisten hatten einen Picknickkorb dabei. Es war einfach nur gemütlich und auch die Sonne ließ sich erweichen ein wenig zu scheinen. Es gab dann noch weitere Hörspiele, zwei kürzere konnte ich mir noch anhören. Naja, eins war dann doch sehr experimentell. Es gab ja einen Wettbewerb unter Hörspielen – morgen wird wohl gekürt – da gabs also dann auch mal anderes auf die Ohren und die Autoren standen meist auch gleich zum Interview zur Verfügung.

Ich werde nächstes Jahr auf alle Fälle wieder hinfahren und dann hab ich auch die Picknickausrüstung dabei. Und die Leipziger Ecken muss ich auch mal genauer erforschen, an der Elster entlang hat es mir sehr gefallen.

Link: www.Hoerspielsommer.de

Dann einen schönen Sonntag
der sVen

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Jetzt zum Anschauen – Fotos von Vrboska / Hvar / Kroatien 2008

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Wen es also nun interessiert: Hier gibts ein paar Impressionen von unserer Reise nach Vrboska auf der Insel Hvar. Wir waren vom 14.6.-28.6.2008 dort. Die Anreise hat prima geklappt. Wir frühs um 6 Uhr von Magdeburg nach Berlin. Flughafen Schönefeld, um 10.15 Uhr sollte der Flieger starten. Kleine Verspätung, aber egal. Kurz nach 13 Uhr auf dem Flughafen Split gelandet. Wir hatten ja wie immer nur ein Haus gemietet und uns Flüge gesucht. Den Rest dann also auf gut Glück. Aber die Verbindungen waren perfekt: von Split-Flughafen per Bus zur Fähre nach Split – direkter Halt vorm Kassenhäuschen der Fähren, Überfahrt Fähre 1,5 h zur Insel Hvar – Fährhafen Stari Grad. Dort stand ein Bus “Stadtrundfahrt” parat. Dieser fuhr uns in 15 Minuten nach Vrboska und hielt nur 100 m von unserem neuen Zuhaus. OK, das ist in Vrboska keine Kunst, der Ort ist nicht groß, hat gut 500 Einwohner. Dann verbrachten wir 13 Tage entspannt mit Wanderungen, Fahrradfahren, Bustouren, Baden oder einfach nur abhängen bei einem guten Buch bzw. meinereiner einem guten Hörbuch. Nebenbei: Das Hörbuch “Herr Lehmann” geschrieben und auch gelesen von Sven Regener ist einfach toll. Besonders die Variante gelesen von Sven Regener, der Autor betont die Sätze eben auch so wie sie gedacht sind.

Unseren “Supermarkt” – sagen wir besser Konsum – zum Einkaufen hatten wir direkt neben dem Haus, keine 100m weiter gab es noch einen. Und der Ort hatte auch einige Restaurants und Cafe zum Schlemmen anzubieten. Kein Vergleich zu einem Dorf mit 500 Einwohnern in Deutschland. Naja im Hochsommer wird der Hafen von Vrboska wohl überrannt von Touris, die mit ihren Yachten dort übernachten. Zu unserer Zeit war es noch recht gemütlich.

Am vorletzten Tag verließen wir dann Vrboska und fuhren schon mal mit der Fähre zurück nach Split. Uns war es zu heikel am Abflugtag frühs mit der Fähre zu fahren. So haben wir also noch ein Hotel in der Nähe des Flughafen gebucht oder besser auf dem Flughafen, die Lande- und Startbahn war direkt neben dem Hotel. Naja, aber störte nicht weiter. Am Abend sahen wir uns dann noch die Altstadt von Trogir an, Split war uns dann doch zu weit entfernt.

Ein hübsches Abschlußgewitter beendete dann unseren Urlaub, wir gemütlich sitzend auf unserem Hotelbalkon bei einem letzten Glas kroatischen Rotwein und nettem Schwatz. Ansonsten hatten wir bis auf einen wolkigen ersten Tag nur blauen Himmel und Sonnenschein.

Samstag, den 28.6. gings also zurück. Flughafen Split ist für die Menge der Passagiere einfach zu klein. Aber wir hatten ja Zeit, 12.35 Uhr ging der Flug gen Schönefeld. So waren wir dann gegen 18 Uhr auch wieder in Magdeburg. Braungebrannt und erholt wie nie.

Also dann schau mal:

Vrboska Kroatien

Fotoalbum

der sVen

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Aus, Schluß, vorbei

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Nu sind meine 3 Wochen Urlaub auch wieder vorbei. Zwei von diesen habe ich mit Freund und Freunden in Kroatien auf der Insel Hvar verbracht. War eine herrliche Zeit dort. Ich will da sofort wieder hin :-( Wir hatten uns ein Häuschen im Vrboska gemietet. Herrliches Wetter, tolles Wasser, naja die Strände dort sind gewöhnungsbedürftig, eben Fels und Kies und nix mit Sandstrand. Und entspannt habe ich mich wie lange nicht. Demnächst gibts dann auch eine Bildergalerie, muss erst mal sammeln und sichten.

Naja, nun sitz ich also wieder hier und träum halt noch ein bisschen. Mal sehen wie turbulent die nächste Zeit bei mir wird. Hab gemerkt, dass es wie bisher nicht weitergehen kann. Änderungen stehen ins Haus. Wohin? Mal sehen.

dann mal schöne 34grad heut.

der sVen

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Biarritz 2007

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Urlaub in Biarritz – Südwestfrankreich – Atlantikküste
9. Juni – 23. Juni 2007

zum Fotoalbum

Unternehmungen

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