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Ja, genau, das Internet ist schuld – das ist mein Ernst

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Meine Meinung zu: Sexuelle Gewalt in der Ferienfreizeit: CSU-Ministerin macht Spiele und FDP für Missbrauch verantwortlich – SPIEGEL ONLINE

Zu der Grundaussage in den ganzen Debatten um Internetsperren, Killerspiele, Verrohung der Gesellschaft muss ich den Leuten nun aber auch mal Recht geben: das Internet ist an allem schuld.

Ich bin allerdings der Meinung, das die Schuld darin besteht, dass es kaum noch möglich ist, irgendwas unter den Teppich zu kehren. Die gewisse Anonymität im Internet der Kommunikation von Gewalttaten einfach zugute kommt, es einfach durch das Internet eine schnellere und offenere Kommunikation und Verbreitung der tatsächlichen Geschehnisse in unserer Gesellschaft gibt.

Früher war ja alles Friede, Freude, Eierkuchen. Naja, wann war eigentlich “früher”? 15., 16. oder 20. Jahrhundert? War die Gesellschaft da wirklich menschlicher und sanfter? Gab es weniger Mord und Totschlag, Vergewaltigungen und Misshandlungen?

Ich glaube, das diese ganzen Greueltaten nicht immens zugenommen haben wie uns oft vermittelt werden soll. Es ist wohl eher so, das durch die Kommunikationsmöglichkeiten und der heutigen Mediennutzung es viel mehr dieser Taten in unser Bewußtsein schaffen und so eigentlich nur das Gefühl eines “mehr” da ist. Wenn jetzt jemand mit Statistiken kommt, ja auch die leben von dem Bekanntwerden von Straftaten. Wurden früher nicht viele Dinge einfach unter den Teppich gekehrt oder gar nicht als Straftat erkannt?

Also hört mir auf mit “Das Internet ist schuld”. Ja das ist es.

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Atomkraft – nein danke und erst recht keine versteigerte Verlängerung

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meine Meinung zu: Atom-Auktion: Breite Front gegen Regierungspläne – FOCUS Online.

Bei den vielen Berichten der letzten Tage, in denen es um die Versteigerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke geht, wird es mir Angst und Bange. Ich ging bisher davon aus, ein klein wenig zumindest, dass die Sicherheit und Betriebsfähigkeit eines Atommeilers für die Entscheidung “ob-ein-länger-drin-ist” im Vordergrund steht. Aber jetzt? Rein montär wird gedacht. Und das die Konzerne mit den ältesten Anlagen die größten Gewinne einfahren, ist ja auch bekannt. Also werden die sich die meisten Anteile sichern, oder wie? Das ausgegebene Geld als “Lizenz zum Töten” wäre das Geld für etwaige Reparaturen und Investitionen in Sicherheit oder gar für die Abschaltung und den Abbau gewesen, es fehlt dafür im Endeffekt.

Ich glaubs einfach nicht.

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links for 2010-06-27

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  • So machen die ganzen Kameras endlich auch mal Sinn, endlich das Material ausgewertet. Wir werden getrackt und belästigt. Aus Kundin Nr.300, wie im Artikel erwähnt, wird an der Kasse bei Zahlung mit Kreditkarte schnell Frau Soundso – oder wie wär es damit: die Rabattkarte in Form des Elektronischen Personalausweises, da kann über die ID ja ein persönliches Kundenkonto geführt werden. Beim nächsten EInkauf gibt es Tipps zu Gesundheitsschuhen, da man ja bei dem ganzen Schokoladenkonsum sonst seine Füsse überlastet und der Krankenkasse kann ja auch ein Tipp gegeben werden, wegen höheren Kosten.. upps, wegen gesundheitlicher Vorsorge natürlich, ist ja nicht schlecht, geht dank ELENA rasch mit ner Meldung an die Zentrale Speicherstelle, die haben die ID vom Perso auch, wegen Digitaler Signatur und die Krankenkasse ordnen die auch schnell zu, haben ja auch die elektronische Gesundheitskarte in der Datenbank. Man wird das Leben einfach, ich brauch nix mehr denken, nur noch funktionieren.
    (tags: überwachung)
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links for 2010-06-13

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links for 2010-05-23

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Alkoholverbot in Magdeburg, Akt 2

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Meine Meinung zu: Landeshauptstadt Magdeburg: Start – OB Trümper schreibt an Ministerpräsident – Alkoholkonsumverbote in der Öffentlichkeit gesetzlich regeln.

Jawoll, wir regeln unsere gesellschaftlichen Probleme – hier Alkoholkonsum von Jugendlichen – mal rasch gesetzlich und sind sie damit los. Traurig diese Ansichten. Zum einen ist die Unterstellung beleidigend, dass jeder Bürger, der alkoholische Getränke zu sich nimmt zum stadtverschandelnden, gröhlenden, anpöbelnden Rowdy wird. Zum anderen verdrängt man das Problem damit doch nur in die auch so schon problematischen Randgebiete. Wo sind die wirklichen Ideen?

Akt 1 gibts hier

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Hab ich es nicht gesagt… – Jogging

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Zeit: 18:11 Uhr – 30 Minuten
Strecke: 5,69 km – Petriförder, Nordbrücken, Alte Elbe, Stadtparkrunde

Die Woche wurde ja nun der tolle Betonanbauklotz an der altehrwürdigen Lukasklause der Öffentlichkeit übergeben. Bei einem unserer letzten Spaziergänge wurde noch fleißig der Vorplatz gepflastert. Da dieser Platz eine Zufahrt bekommen hat, sicher wichtig für kurze Anlieferungen und ein Behindertenparkplatz ist dort vorgesehen. Aber ich meinte gleich “Wetten, hier wird bald geparkt.” Und, ja, heut standen dort 3 Autos. Bisher war dort reiner Fußweg an der Stadtmauer, aber das ist wohl nun vorbei. Man müßte ja 50 m laufen vom offiziellen Parkplatz am Petriförder, dad geht ja nisch. Da verschandeln wir eben mal das Flair an der alten Stadtmauer. Ich hoffe, die Stadt unternimmt da noch was. Werd gleich mal meckern gehen.


Waage: 69,2

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links for 2010-04-23

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  • Ziemlich einfach machen wir es uns mal wieder. Da gibts Alkoholverbote auf Plätzen im Innenstadtbereich und alle sind glücklich. Das Problem scheint ja behoben, keine Randalierer, kein Krach, alles schön sauber (,kein Stadtleben?). Nach den Schilderungen, die zum Alkoholverbot führten, mußte an den Orten (hier mal der Hasselbachplatz im Herzen Magdeburgs) regelrecht Kriegsrecht herrschen. Was bei weitem übertrieben. Ich bin oft dort unterwegs. Da war nix, is nix, ausser stinknormales Stadtleben. Naja, das Alkoholverbot der Stadt wurde dann ja auch vom Verwaltungsgericht gekippt, unverhältismäßig. Jetzt heißt es also wieder Saufgelage überall. Wird also weiterhin nix los sein.
    Das unsere Gesellschaft allgemein vielleicht ein Alkoholproblem und da vielleicht auch unter jugendlichen Gruppen, möchte ich nicht negieren. Sicher werden von Suffköppen auch hin und wieder andere Probleme aufgeworfen, aber durch solche Verbote wird die Welt nicht besser. Da müssen andere Wege gegangen werden.
    (tags: bloglinks)
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