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Skatewochenende im Fläming

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Nun liegen also gute 95 km auf 8 Rollen hinter mir. Letztes Wochenende ging es wie geplant auf Inlinern durch den Fläming. Wir waren zwar nur zu zweit unterwegs, der Rest der Bande hatte wohl nicht die ‘Ausdauer’… aber es war trotzdem oder vielleicht grad deshalb ein Riesenspaß.

Ich startete am Samstag um 9:00 Richtung Berlin. Von dort gings dann zu zweit nach Jüterbog. Wichtig: In Jüterbog den Hinterausgang des Bahnhofs benutzen, von dort gehts zum Flämingskate.

Diese Karte standen regelmäßig an der Strecke und gaben einen Überblick.

Diese Karten standen regelmäßig an der Strecke und gaben einen Überblick. Wir sind übrigens rund um die drei farbigen Flächen gerollert.

So starteten wir also gegen 12:30 Uhr auf der Piste gen Norden. Wir liefen den Rundkurs RK1 im Uhrzeigersinn. Meine Meinung: eine gute Wahl, die Anstiege hielten sich in Grenzen, dafür waren die Abfahrten nicht zu verachten. Andersrum wär es etwas anstrengender geworden. Es ging dann um Luckenwalde herum und immer schön quer durch Getreide-, Kartoffel-, Maisfelder und Wälder. Hin und wieder kreuzte ein Straße, aber alles ist gut beschildert mit Stoppschilder, Warnhinweisen und Wegweisern. Selten ging es mal parallel einer Straße, aber auch dort gut abgetrennt von dieser. Und viel Verkehr gab es eigentlich nicht. Herrliche Ruhe, Vogelgezwitscher und natürlich unser Geschnattter :)

Die Wege sind 2-3 Meter breit und durchgängig mit gutem Belag versehen. WegUnd man kann auch mal die unterschiedlichsten Beläge testen. Es gibt welche, da rollt es von ganz allein, andere die stoppen irgendwie. Blöd wenn es dann auch noch bergauf geht. An der Strecke gibts genügend Möglichkeiten zu pausieren. Kleine Hütten in Abständen bieten auch mal Schutz vor einem Regenguss. Den hatten wir zwar auch mal, aber eine Regenjacke sollte ja dabei sein. Zur Abkühlung steckte ich dann auch mal die Beine in einen Badesee bei Holbeck. Nach 5 Stunden hatten wir dann die Hälfte der Runde geschaffte und besorgten uns in Wahlsdorf im Gastshaus Fläming eine Unterkunft. Einfach ausgestattet und günstig. Und Petrus war uns so hold, dass er den Regenguss erst gen Erde schickte, als wir unser Zimmer betraten. Abends dann noch ne Runde durchs Dorf und eigentlich fix und fertig ins Bett gefallen. Leider lag das Gasthaus am Dorfteich und es gab die halbe Nacht noch ein Froschkonzert, ebenso zum morgendlichen Wecken zusammen mit dem Gekrähe der Hähne und dem Geläut der Kirchenglocken ab um sechs. Aber es war irgendwie urig, eben aufm Land und manch einen störts ja auch nicht ;) Dorfteich in Wahlsdorf

Nach dem Frühstück gings um 10:30 Uhr weiter. Und auch Petrus hatte ein Einsehen mit uns Engeln und schob die Wolken einfach über uns vorbei ohne Regen. Und so ging es wieder durch Wald und Flur. Für manch einen scheints langweilig, aber ich genoß die Landschaft, die Ruhe, die frische Luft. Hin und wieder trafen wir auch ein paar andere Leute, auf Inlinern, auf dem Rad oder auch zu Fuß. Aber weit ab von Überfüllung. Um 16:30 Uhr saßen wir dann wieder auf

Diese km-Zähler stehen alle 200m am Weg. RK1 unser Rundkurs

Diese km-Zähler stehen alle 200m am Weg. RK1 unser Rundkurs- - hier unser Start- und Zielpunkt

dem Bahnhof in Jüterbog und kurz danach gings wieder gen Berlin. Ich musste dann noch weiter nach Magdeburg. Um 20 Uhr war auch ich dann zu Haus.

Es war ein anstrengendes, aber wieder einmal wunderschönes Wochenende. Und die anderen 5 Rundkurse, die bis jetzt bestehen, wollen auch noch gemeistert werden. Heißt also, das werd ich wieder machen.

Kleines Abfahrtsvideo (ogg/theora) ohne Ton, das Windrauschen wollt ihr nicht hören.

der sVen

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Sperren statt Löschen – Wunderbar

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Nachgedacht – Jogging

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Zeit: 17:13 Uhr – 42 Minuten
Strecke: 7,66km – Petriförder, Zollstrasse, kreuzquer durch den Stadtpark
Tempo: die Schnecken waren fast schneller – Puls 145

Was ich ja prima find, sind die Fontäne und Sprudelpilze auf dem Adolf-Mittag-See im Stadtpark. Soll ja die Sauerstoffversorgung des Sees verbessern, damit er nicht wieder abkippt und versumpft. Dieser wird ja seit Jahren entschlammt. Naja, hat was von Spaßbad, aber macht den See sympathisch, im Sommer für die Ruderer und Strampler auf den Tretbooten sicher auch ne schöne Abkühlung.

Apropos Abkühlung. Beim Duschen grad im Radio gehört: Die Popkomm wird für dieses Jahr abgesagt. Schuld – natürlich die Internetpiraterie…. ich würd eher sagen: überholtes Konzept, zu großes Gewinndenken an solch einer Veranstaltung und eben der Faustschlag der Nutzer für die Gängelung in den letzten Jahren…. toll auch der Spruch.. abgesagt aus Protest gegen Internetpiraterie. Laßt euch mal was einfallen.


Waage: 69,2

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So hilft uns die Zensurinfrastruktur

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Bilder sagen mehr wie Worte:

so in etwa funktioniert also auch der Leyenhafte Kampf gegen Kinderporno – hier am Beispiel der erfolgreiche Kampf gegen Armut, sicher ein nächster Schritt:

zensursula1Danke an Mediengestalter.cc für diese anschauliche Darstellung.

Dafür geben wir also unsere Grundrechte auf

Artikel 5

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

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Unglaublich was Politiker so von sich geben

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Martin Dörmann hat dem AK Zensur geantwortet. Geantwortet auf die Absage eines Gesprächstermins, den der AK Zensur absagte, weil die SPD zu dem anberaumten Termin bereits ihr Abstimmungsverhalten festgelegt hatte:  Dörmann versucht den AK Zensur einzuseifen | Reizzentrum.

Ich finde es unglaublich, wie weltfremd “die da oben” sind.

Wie lange wird es nun dauern, dass weitere Begehrlichkeiten befriedigt werden? Wann kriegt die Musikindustrie ihre Sperrmöglichkeit? Computerspiele – auf die Sperrliste? Politisch nicht korrektes – weg damit! Ein viertel Jahr, ein halbes, vielleicht doch erst in einem Jahr? Aber sie werden kommen. Ich habs im Urin. Ich sag nur Maut. Und dann erwarte ich noch das Verbot der Nutzung alternativer DNS. Die Kontrolle könnte sicher über die Vorratsdatenspeicherung laufen. Da wird doch sicher registriert über welchen DNS die Internetkommunikation läuft. Ein nicht vom BKA zertifizierter schlägt Alarm…sonst wärs ja inkonsequent.

der sVen

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Der Bundestag: Gesetzentwurf angenommen

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Wie leider erwartet, unsere Abgeordneten haben der Zensursula zugestimmt: Ab heut bist du nicht mehr sicher – ab heut wird zensiert. Gut nicht gleich heut, aber naja.

Deutscher Bundestag: Namentliche Abstimmungen: Bekämpfung von Kinderpornografie.

Für mich heisst es AbWahl.

Achja, ab heut bin ich auch angehender Pirat.

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Urheberrecht: Lawrence Lessig über Möglichkeiten

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Meine Meinung zu : Urheberrecht: Lawrence Lessig: Mir gefällt die Kulturflatrate | Digital | Nachrichten auf ZEIT ONLINE.

Ein Ansatz. Reden wir weiter.

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So muss es sein: Offener Brief an die SPD-Bundestagsfraktion

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Liebe Genossinnen und Genossen,

mein Name ist Torben Friedrich, ich bin 22 Jahre alt und seit fast vier Jahren Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands.

Vier Jahre, die für einen 22-jährigen bedeuten, daß er bereits als Jugendlicher politisch aktiv war und mit 18 auch politische Verantwortung übernehmen wollte.

Ich war seit jeher der festen Überzeugung, daß in einer gerechten und demokratischen Gesellschaft die Werte Solidarität, Gleichheit und Freiheit unerläßliche Bestandteile sind, die nie ihre Gültigkeit in einer Gemeinschaft verlieren können, die auf Vernunft und Gemeinwohl aufgebaut ist.

Mir war auch stets bewußt, daß diese Werte keine Selbstverständlichkeit sind, sondern daß in einer sich stetig weiterentwickelnden Gesellschaft um sie ständig gekämpft werden muß.

Meine Überzeugung war es, daß die SPD diesen Kampf am energischsten führt und ich wollte sie in ihrem Bestreben tatkräftig unterstützen.

Heute, am 17.06.2009, wird mir bewußt, daß ich mich möglicherweise getäuscht habe.

Ich vertrete eine Generation, die vollständig mit digitalen Medien aufgewachsen ist, mehr noch, eine Generation, die den Wechsel von analogen zu digitalen Medien nicht bewußt erlebt hat.

Das bedeutet, daß ich bereits seit der Grundschulzeit mit Eltern, Lehrern und Freunden auf digitalem Wege kommuniziert habe, entsprechende Lehrpläne waren bereits um Jahre veraltet.

Mit meinem Eintritt in der SPD war mir bewußt, daß bereits unter rot-grüner Regierung eine Politik betrieben wurde, die nicht den Ansprüchen einer digitalen Gesellschaft genügte. Dies wollte ich ändern ….. weiter

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