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Urheberrechtsgeplänkel

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Anke Gröner macht sich in ihrem Blog (Die Unterhaltungsindustrie in den Zeiten der Cholera ) ein paar Gedanken zur Zukunft von Büchern, Musik und Filmen. Sehr sympathische Ideen und Denkansätze. Das Urheberrecht der heutigen Zeit anzupassen, ist eine große Herausforderung, die aber erledigt werden muß. Eine Kriminalisierung großer Bevölkerungsschichten, so wie es jetzt läuft, ist nicht die Lösung.

der sVen

Geschrieben in Anregung,Politik | Kommentare aus

Europarat liebäugelt mit Empfehlung für Web-Sperren

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Piraten aller Länder vereinigt euch!

Europarat liebäugelt mit Empfehlung für Web-Sperren

Der Europarat beobachtet die Umsetzung des deutschen Gesetzes zur Zugangserschwernis für Webseiten mit kinderpornographischen Inhalten mit großen Interesse…

via heise online – 30.06.09 – Europarat liebäugelt mit Empfehlung für Web-Sperren.

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Moment mal: BKA Überwachung der eigenen Website

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Meine Meinung zu gulli: BKA: Überwachung der eigenen Website.

Wie funktioniert das also:
Das BKA registriert die IP meines Rechners, wenn ich auf ihre Website zugreife. Die meisten Rechner werden ja nun mit dynamischen IPs von ihrem Provider versorgt, soweit denkt ja wohl auch das BKA mit.  Sich also diese IP zu merken, bringt wohl nichts. Also, Anfrage bei meinem Provider  -> wer hatte die IP dannunddann… ahhh,  Sven B.. Rauf auf die Überwachungsliste. Ein paar Wochen später geh ich mal wieder auf deren Site, mein Rechner hat mittlerweile eine andere IP, eben wegen dynamisch vergeben. Wieder eine Anfrage beim Provider -> wer hatte die IP dannunddann… ahhh,  Sven B.. ohh, den haben wir ja schon auf unserer Überwachungsliste. Zweiter Strich.

Und das mit jedem und dann rein zufällig finden die dann auch mal wen, was ich allerdings bezweifle.

Ich glaubs ja wohl. Oder wie jetzt?

der sVen

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Einfallslos und ärgerlich – Jogging

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Zeit: 09:35 Uhr – 43 Minuten
Strecke: 5,77 km – Petriförder, Nordbrücken, Alte Elbe und eine kleine Runde im Stadtpark
Tempo: ruhig – Puls 141

Vor dem Frühstück heute eine kleine Runde gelaufen. Und damits nicht so anstrengend ohne wird, Beschluß: Fettverbrennungsrunde, also unter Puls 144, schön gemütlich. Es war dann noch sehr leer im Stadtpark, naja für viele war es ja vorm Aufstehen. Und zum Schluß meiner Runde kam es mir mal wieder sprichwörtlich hoch. Ich las die Woche mal auf einem Plakat, dass eben heute am Stadtmarsch ein Tuchmarkt stattfindet. Dacht ich doch noch ‘Oh, schön.’ Naja, ich lief dann eben vorbei und dachte nur ‘Was für ein Sch…, die Schlüpper-, BH- und Billigstände vom allseits beliebten Fischmarkt. Ach wie einfallsreich.’ Warum sind die nicht mal in der Lage einen schönen Markt zu konzipieren? Nur dem althergebrachten, unattraktiven Schrapel nen neuen Namen geben reicht mir nicht. Und was mich dann noch richtig aufregte, diese Autoprolls. Mit ihren abwrackprämiengesponserten Wagen muss man ja auch kreuz und quer in den Grünanlagen parken. Können die Leute nicht mal ein wenig Rücksicht nehmen, vielleicht auch mal ein paar Meter weiter laufen? Parkplätze gibts ja eigentlich genügend, nur vielleicht muss ich meine Hufe ein bisschen bewegen. Aber was red ich.

Ab Dienstag beginnt die Sammlung von Unterschriften für die Bundestagswahlteilnahme der Piratenpartei hier in Sachsen-Anhalt. Die Gründung des Landesverbandes ging gestern in Halle über die Bühne. Und damit wir es schaffen bis 23. Juli die 2.000 Unterschriften in Sachsen-Anhalt zusammenzukriegen ist Kreativität gefragt.


Waage: 69,6

Geschrieben in Aufreger,Autoproll,Sporttagebuch | 1 Kommentar

Umdenken – Jogging

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Zeit: 18:09 Uhr -  48 Minuten
Strecke: 8,90km – Hafen, Herrenkrug und Alte Elbe zurück
Tempo: ziemlich rund – Puls 164

Nach einer ereignisreichen Woche – Skaten im Fläming, Überstunden im Job, Piratentreff – heut also endlich mal wieder ein Runde gedreht. Mit jeder Menge Zeugs im Kopf. Schon sehr aufreibend, wenn man sich mit Politik beschäftigt. .. musste erstmal das Zimmer wechseln, Schatzi kuckt wieder Gülle im Fernsehen….so weiter im Text…  Das Joggen lockert mich dann immer wieder auf, körperlich und geistig. Morgen ist also Gründungsversammlung der Piraten Sachsen-Anhalts, meiner Partei. Hätt ich mir vor kurzem nicht träumen lassen, ich und Partei und Politik. Aber ich hab ein gutes Gefühl dabei.


Waage: 68,6

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Zensursula musste es rausnehmen aus ihrem Gesetz, na da machen wir eben ein zusätzliches

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Meine Meinung zu heise online – 26.06.09 – Justizminister wollen Aufruf von Kinderporno-Seiten deutlicher kriminalisieren.

Nachdem ja Zensursula den Part der Registrierung von auf die Stoppschilder stoßenden Surfer aus ihrem Zensurgesetz streichen musste, war ja ein Entgegenkommen der Petitenten, fordert man jetzt eben ein neues Gesetz, das genau das macht. In diesem werden dann die Provider verdonnert, die IPs mitzuloggen und weiterzureichen.

Und ich bin schon gespannt, wie die Herrschaften hierfür eine Lösung haben (obwohl der Nachsatz wieder unverständliches Gebrabbel):

Hits, die etwa über automatische Weiterleitungen nach dem Klick auf Spam-Mails oder andere Versehen hervorgerufen würden, seien nicht betroffen. Auch ein durch die Umleitung auf die geplante Stopp-Seite erfolgloser vorsätzlicher Versuch, kinderpornographisches Material aufzurufen, erfülle aber die Voraussetzungen des Straftatbestands, meinte Zypries.

Und die wichtigste Frage: Wer tut nun endlich mal was gegen den Mißbrauch von Kindern?

sVen

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Streitgespräch – “Ihnen ist egal, was wir denken”

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Ein sehr interessantes Streitgespräch zwischen Franziska Heine, Initiatorin der Onlinepetition gegen Internetsperren und Frau von der Leyen auf Zeit Online: Netzsperren – “Ihnen ist egal, was wir denken”.

Leider hab ich nach den Aussagen der von der Leyen das Gefühl, dass sich beim  Missbrauch von Kindern überhaupt nichts ändern wird. ‘Wir hängen ein Stoppschild auf und dahinter machen wir so weiter wie bisher, nämlich nichts. Wir schieben uns nur die Kompetenzen hin und her, sollen doch die anderen sich um die Löschung und Verfolgung kümmern.’

Auf der anderen Seite wächst mit dem Wissen der Zensurinfrastruktur im Hinterkopf das Misstrauen in einen ungehinderten Zugang zu Informationen, um sich umfassend zu informieren.

Und die letzten Sätze muss ich einfach zitieren. Die Herren und Damen Politker sitzen wohl doch schon zu sehr arrogant auf ihrem hohem Roß, dass sie der Meinung sind, sie wären die Mehrheit. Und auch ich glaub, dass in nächster noch viel passieren wird.

ZEIT ONLINE: Frau von der Leyen, verstehen Sie die Enttäuschung, wenn Frau Heine sagt: Wir sind so viele, und niemand hört auf uns?

von der Leyen: Ich kann das Gefühl schon nachvollziehen, aber eine Onlinepetition ist mit einem Klick unterschrieben …

Heine: … das stimmt nicht!

von der Leyen: Okay, vielleicht braucht es zwei, drei Minuten. Natürlich kann Frustration entstehen, wenn man merkt, dass da auch andere demokratische Prozesse laufen, zum Beispiel Ausschussberatungen, in denen gewählte Vertreter Entscheidungen fällen, oder ein SPD-Parteitag, auf dem ein Beschluss anders fällt, als Sie sich das gewünscht hätten. Aber über diesen Punkt müssen Sie hinweg und sagen: Wir beteiligen uns weiter an den Diskussionen. Protest nutzt wenig, wenn man nicht auch Mehrheiten überzeugt. Dafür steht die Demokratie, die wir haben.

Heine: Das tun wir. Für mich ist die Petition der Anfang einer völlig neuen Oppositionsform außerhalb der politischen Parteien. Ich denke, da wird in Zukunft eine Menge passieren. Wir werden auch weiter Gespräche führen. Ganz sicher werden wir aber auch die juristischen Wege beschreiten und Verfassungsklage einreichen.

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Welcher Internetanbieter zensiert und welcher nicht?

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Eben mal unter Zensurprovider.de nachgeschaut und hoppla mein Provider zensiert also. Die Umstellung auf offene DNS war genau so schnell erledigt wie der Blick auf die Liste.

Noch ist diese Mitteilung keine Straftat.

Und vorhin gelesen bei netzpolitik.de einen umgeschriebenen, uns eigentlich aber allen bekannten Text:

Als sie Kinderpornografieseiten sperrten habe ich nichts gesagt, denn ich habe diese Inhalte ja nicht konsumiert.
Als sie Raubkopiererseiten sperrten habe ich nichts gesagt, denn ich habe ja nicht raubkopiert.
Als sie Blogs mit gesellschaftskritischen Inhalten sperrten habe ich nichts gesagt, denn ich war ja nicht gesellschaftskritisch eingestellt.
Als sie die Seiten von Oppositionsparteien und Gewerkschaften sperrten habe ich nichts gesagt, denn ich war ja nicht in der Gewerkschaft oder in so einer Partei.
Als sie das Grundgesetz ausser Kraft gesetzt haben, gab es kein Medium mehr über das ich hätte etwas sagen können.

(Autor: “Lord Helmchen”, Original Niemöller-Zitat hier.)

der sVen

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